Über Mich

Ich bin Bildhauerin und Druckgrafikerin. Seit 2020 lebe und Arbeite ich Reutlingen. Ich bin Mitglied im Künstlerbund Tübingen, BBK Aachen und Kunstverein Zweibrücken. Und ich gebe Zeichenkurse im Rahmen der Marburger Sommerakademie und der europäischen Kunstakademie Trier.

Vita

1978 in Aachen geboren

1999-2000 Studium der Architektur an der RWTH Aachen

2000 Studium der Bildhauerei, Klasse Prof. Altenstein, HfK Bremen 2005-06 Erasmusstipendium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Meisterklasse für Graphik und druckgraphische Techniken, Prof. Damisch 2007 Diplom an der HfK Bremen

2008 Meisterschülerin von Prof. Altenstein

Seit 2008 Dozentin an der Marburger Sommerakademie

2008 -2016 Künstlerische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bildnerische Gestaltung, RWTH Aachen

2015-2020 Atelier in Kettenis, Belgien

Seit 2020 Atelier in Rommelsbach, Reutlingen

Seit 2021 Dozentin an der Europäischen Kunstakademie Trier

Einzelausstellungen

2006 Galerie Incontro, Eitorf | 2006 „von Wegen“ Modern Art Gallery, Karlsruhe | 2008 Galerie Heidefeld Krefeld | 2009 Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2009 Interart Galerie Reich, Köln | 2010 Merk Fink und Partner, Aachen | 2010 „Radierungen“ BBK Galerie Aachen | 2010 „Menschenbilder“ Kunstverein Osterholz, Osterholz mit Annegret Kon | 2011 „Rencontre“, Galerie Gavriel, Bremen mit Annegret Kon | 2011 Wagner Kunstmanagment, Hamburg | 2011 Modern Art Gallery Karlsruhe | 2012 Galerie Incontro, Eitorf | 2013 Kulturverein Burscheid | 2014 Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2015 Artibus Ausstellung, Burg Stolberg | 2017 Kunstverein Alsdorf | 2018 Galerie Muskstudio Paque, Bonn | 2019 Kanzlei Bürrig.Kanand.Willms, Aachen

Gruppenausstellungen

2002 Klassen Ausstellung, Gerhard Marcks Haus, Bremen 2004 „Sove Bronze“ Sarajevo und Bremen | 2005 „Paradies“, Stephanie Kirche, Bremen | 2005 Messe „Kunstbombe“, Herne | 2006 „Officien der Graphik“ Galerie Philipp Maurer, Wien | 2006 „Messer scharf“ Galerie Philipp Maurer, Wien | 2006 GaDeWe, Bremen | 2006 Galerie Ossenpol, Berlin | 2006 „15 Jahre Galerie Incontro“, Eitorf | 2006 „Kuboshow“, Herne | 2007 Diplomausstellung „Galerie in der Dechanatstraße“ , Bremen | 2007 „Kuboshow“, Herne | 2008 „Vor-Wand“ Galerie Gavriel, Bremen | 2008 „Meisterschüler Ausstellung“ Städtische Galerie, Bremen | 2008 „Kunst Parkt“ BrePark Bremen | 2008 „Reiz und Flut“ Förderpreisausstellung Kunstverein Achim | 2009 „Spring“ Kunstmesse Bremen, Galerie Gavriel | 2009 RLB Atelier Linz | 2009 Kaitumer Skulpturentage, Sylt | 2010 Art Karlsruhe Neuhauser Kunstmühle, Salzburg, Österreich | 2010 Schloß Merode, Eschweiler | 2010 Art Karlsruhe Neuhauser Kunstmühle, Salzburg, Österreich | 2010 „Landschaften“ BBK Galerie Aachen | 2011 Art Karlsruhe Neuhauser Kunstmühle, Salzburg, Österreich | 2011 Schloß Merode, Eschweiler | 2011 City Art Carden , Wupertal | 2011 „Sommerausstellung“ Atelierhaus Aachen | 2012 Art Karlsruhe Neuhauser Kunstmühle, Salzburg, Österreich | 2012 Affordable Art Fair Amsterdam, Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2012 Affordable Art Fair Bruxelles, Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2012 Affordable Art Fair Mailand, Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2012 „Grenzenlos“, Haus Martfeld, Schwelm | 2013 Art Karlsruhe Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2013 „Skulptur und Skizze“ BBK Galerie, Aachen | 2013 „Faszination Kunst“ , Abdij Rolduc, Kerkrade | 2013 „Full Hause“ Galerie Heidefeld und Partner, Krefeld | 2013 „KuBo Show“ Herne| 2013 „Druckgrafik“ Neuhauser Kunstmühle, Salzburg | 2014 Kunstroute Weser-Göhl, Maison art Pütz, Montzen, Belgien | 2014 KunstTour | 2014 15. Maastricht Art Weekend, Maastricht, Niederlande | 2014 „Stolberg goes Euregio“. Burggalerie Stolberg | 2014 „Parkraum internationale Skulpturenmesse“, Düren | 2016 „Kunst Druck“ Neuhauser Kunstmühle, Wien, Österreich | 2016 „Künstler der Galerie“ Galerie Heidefeld, Krefeld | 2017 „ Das Gebet“, Eupen | 2019 „Künstler der Galerie“, Galerie Heidefeld Krefeld | 2020 Galerie am Elisengarten, Aachen

Arbeiten im öffentlichen Raum

„Kröte“, Bronzefigur in Übach-Pallenberg | „Pranger“, Monschau | Figurengruppe für das Morgenstern-Museum, Bremerhaven Tondo zur Odyssee Kaimauer, Vegesack | Zwei Fassadenfiguren, Rathaus Köln


„Jede Betrachtung des künstlerischen Wirkens Stephanie Bindings muss mit der Vielfalt ihrer Ausdrucksmittel beginnen: die gleich gewichtige Beschäftigung mit Bildhauerei, Druckkunst, vor allem in der Form der Radierung und Malerei, ist eine Grundlage ihres Schaffens. 

Ausgangspunkt für jede Kunstform ist für die Künstlerin der zeichnerische Impuls, die skizzenhafte Erfassung und Beschreibung des Motivs, die Momentaufnahme der lebendigen Umgebung: Menschen allein, paarweise oder in Gruppen, Straßenräume, Stadtlandschaften. Im nächsten Schritt folgt die Übersetzung des Erstnotates in die Gesetzmäßigkeiten der jeweiligen Technik.

Dies ist zugleich der Augenblick des künstlerischen Eingriffs, der Erschaffung des Bildwerks: die Formung des abgebildet Erfassten zum Kunst-Bild gelingt der Künstlerin in jeder der angewandten Techniken, deren eigenständige Darstellungsmittel sie beherrscht und durchdringt.

Ihre plastischen Arbeiten, vor allem im Medium des Bronzegusses nach der Wachsform erarbeitet, beschreiben scharf umrissen vor allem unsere Mitmenschen: das Paar unterm Schirm, den mit seinem Instrument verwobenen Musiker, das mit den Insignien des Zeitgeistes ausgestattete junge Paar, alte Vertrautheit, knabenhafte Grazie und den Urtyp der Pietá. Konstruktiv erwächst die Form aus der Fläche der Wachshaut, die aus Platten geformt wird.

In der Radierung hingegen regiert das Licht, gebrochen und abgestuft in immer undurchdringlicheren Schatten, und schafft Räume und Umgebungen für vielfältige Szenerien und ihre Bewohner. Die Beherrschung der Technik eröffnet der Künstlerin spezifische, nur in Aquatinta und Strich-Ätzung erreichbare Ausdrucksmittel. 

In der Malerei tritt die Farbe an die Seite der Zeichnung. Nach dem Menschenbild der letzten Jahre hat sich Stefanie Binding hier zuletzt dem Stadtbild, der Stadtlandschaft zugewandt.

In der Vielfalt ihres Schaffens liegt längst kein experimentelles Suchen mehr, sondern ein bewusstes Nutzen aller handwerklichen Möglichkeiten, die ihr zu Gebote stehen und die sie treffsicher für ihre künstlerischen Ziele einsetzt. Ihre Kunst wird durch diesen singulären Ansatz den Betrachter auch in der Zukunft immer von Neuem bereichern.“